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Obfrau

Prof. Dr.-Ing. Claudia Fleck
Institut für Werkstoffwissenschaften und -technologien der TU Berlin
FG Werkstofftechnik
Straße des 17 Juni 135
Tel.: 030 314 22388
Fax: 030 314 26673
claudia.fleck(at).tu-berlin.de

Ehemalige Obleute

1979-1988
Prof. Dr. med. G. Friedebold
FU Berlin
1990
Prof. Dr. med. R. Rahmanzadeh
FU Berlin
bis 2004
Prof. Dr.-Ing . D. Eifler
TU Kaiserslautern

DVM-Arbeitskreis Zuverlässigkeit von Implantaten & Biostrukturen

Ziele:
Das Ziel des Arbeitskreises ist ein Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet der medizinischen Implantate und Implantatwerkstoffe. Angestrebt wird eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Medizinern, Naturwissenschaftlern und Ingenieuren. Der Arbeitskreis steht deshalb allen genannten Disziplinen offen.

Aufgaben:
Die Grundvoraussetzung für den Einsatz von Werkstoffen im menschlichen Körper ist deren Biokompatibilität, d. h. die biologische Verträglichkeit mit dem Biosystem. Hierbei spielt neben dem eingesetzten Werkstoff auch dessen Oberflächenstruktur eine entscheidende Rolle. Je nach Einsatzgebiet müssen die Werkstoffe weiteren Anforderungen gerecht werden: So sind beispielsweise orthopädische und Dentalimplantate hohen quasistatischen und zyklischen Beanspruchungen ausgesetzt. Einerseits müssen die eingesetzten Werkstoffe diese Beanspruchungen unter den korrosiven Bedingungen im Körper temporär und/oder dauerhaft versagensfrei ertragen, andererseits stellt für diese Implantatgruppe neben der oben angesprochenen biologischen Kompatibilität die mechanische Verträglichkeit einen wichtigen Aspekt für die Funktionalität des Bauteils "Prothese" dar. Naturgemäß erfolgt die Definition der Anforderungen an Implantate sowie die Untersuchung ihrer biologischen Kompatibilität und die Erprobung von Prototypen auf medizinischer Seite. Die Aufgabe der Naturwissenschaftler und Ingenieure besteht in der Entwicklung maßgeschneiderter Werkstoffe sowie in der Werkstoff- und Bauteilprüfung dieser Implantate.

Veranstaltungen
Der Arbeitskreis sieht sich in der Tradition des Arbeitskreises "Implantate", der 1979 in Berlin von Ärzten und Ingenieuren gegründet wurde. Die bisherigen Tagungen fanden im zweijährigen Rhythmus an wechselnden Orten statt. Um die Einbindung von Fachleuten aus der Medizin in den Arbeitskreis sicherzustellen, erfolgt eine Zusammenarbeit mit verschiedenen medizinischen Fachgesellschaften.