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Fortbildungsseminar: Bauteilschäden - Bewertung, Folgerungen und Abhilfemaßnahmen

19.–21.09.2017
Esslingen

Es gibt noch freie Plätze

Zur Bedeutung von Schadensuntersuchungen

Die Vermeidung von Schäden an technischen Bauteilen stellt eine hervorragende Aufgabe und teils auch eine echte Herausforderung für die mit der Herstellung, dem Betrieb und der Qualitätssicherung  befassten Verantwortlichen dar. Die Reputation und der Erfolg einer Firma werden letztlich durch die Sicherheit, die Qualität und die Betriebsbewährung ihrer Produkte bestimmt.
Hier kommt der Schadenskunde eine überragende Bedeutung zu, da die konsequente und sachgerechte Untersuchung von Schäden eine wesentliche Voraussetzung für die Vermeidung zukünftiger Schäden und die Steigerung der Produktqualität darstellt.
Lernen aus Erfahrung bedeutet in letzter Konsequenz lernen aus Schäden.
Andererseits haben spektakuläre Schadensfälle zu neuen Entwicklungen in der Auslegungs- und Konstruktionspraxis von Bauteilen und zu bedeutsamen Fortschritten in der Werkstoff- und Bauteilprüfung geführt. Außerdem waren sie häufig Anlass zur Gründung von Ausschüssen und Vereinigungen, welche sich mit der Sicherheit technischer Anlagen beschäftigen.
Die Verbreitung der Techniken der Schadensuntersuchung, die Darstellung der Schadensmechanismen und die Beschreibung der Schadensursachen und der Abhilfemaßnahmen ist eine wichtige Aufgabe in der Aus- und Weiterbildung von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren. Der DVM hat sich dieser Aufgabe gestellt und hat bisher schon erfolgreich 10 Fortbildungsseminare in dieser Veranstaltungsreihe durchgeführt, was zu der positiven Resonanz der Teilnehmer auf das Seminar geführt hat. Die gewonnenen vielfältigen Erfahrungen fließen in die Konzeption und den Ablauf des Seminars ein.

Zum Inhalt des Fortbildungsseminares

Die Themen des Fortbildungsseminars erstrecken sich auf die Grundprinzipien und die Methodik der Schadensuntersuchung, wobei die Schwerpunkte die Beschreibung der mikroskopischen und makroskopischen Schadensmerkmale unter quasistatischer und zeitlich veränderlicher Belastung bilden. Sonderthemen erstrecken sich auf thermische Schäden und Schäden an Schweißverbindungen.
Ein wichtiges Kennzeichen des Seminars ist, dass neben den Werkstoff- und Fertigungsaspekten bei der Schadensuntersuchung besonders auch die Rolle der festigkeitsgerechten Konstruktion und der Auslegung sowie die Reaktion des Bauteils auf die Beanspruchung einbezogen werden. Hierbei kommt der Sicherheitsrelevanz der Bauteilzähigkeit und der Behandlung von rissartigen Fehlstellen mit Hilfe der Bruchmechanikkonzepte besondere Bedeutung zu.
Ein herausragendes Merkmal des Seminars ist die Behandlung von praktischen Schadensfällen in kleinen Gruppen. Es handelt sich vorwiegend um Beispiele aus dem Maschinen- und Anlagenbau und der Fahrzeugtechnik.

Themenschwerpunkte der aktuellen Veranstaltung

Die Schwerpunkte der Veranstaltung sind im Wesentlichen:

  • Beschreibung von Bauteilschäden mit Ermittlung der Schadensursachen
  • Einfluss von Werkstoff- und Fertigungsimperfektionen auf Schäden
  • Aussagefähigkeit der eingesetzten fraktographischen, metallographischen, mechanisch-technologischen Prüfmethoden
  • Problematik der Lastannahmen und der Beanspruchungsermittlung
  • Anwendung der Regelwerke sowie der konventionellen und bruchmechanischen Auslegungskonzepte auf Schäden
  • Ableitung von Optimierungs- und Abhilfemaßnahmen.

Ich möchte an folgenden Begleitveranstaltungen teilnehmen:

Expertengespräch im lockeren Rahmen am 19.09.2017

  

Kommunikativer Abend am 20.09.2017

  

Wählen Sie bitte Ihr betreffendes Angebot aus:

* Hinweis: Bei Anmeldung nach dem 01.08.2017 erhöht sich die entsprechende Teilnahmegebühr um 100 € (Spätbucherzuschlag).

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Verantwortliche

Prof. Dr. L. Issler
Steinbeis-Transferzentrum Bauteilfestigkeit und –sicherheit, Werkstoff- und Fügetechnik (BWF) an der Hochschule Esslingen

Prof. Dr. E. Roos,
Prof. Dr. K. Maile

Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart, Bereich Maschinenbau

Prof. Dr. A. Esderts
Institut für Maschinelle Anlagentechnik und Betriebsfestigkeit, TU Clausthal

Dr. H. Hoche
Staatliche Materialprüfungsanstalt, Fachgebiet und Institut für Werkstoffkunde, TU Darmstadt

Ausstellung und Insertion

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Information

Teilnehmer

Unternehmen und Institute (3)

Aussteller

  • BorgWarner Drivetrain Engineering GmbH
  • DB Systemtechnik GmbH
  • Federal-Mogul Nürnberg GmbH


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